SHAREPOINT APP MIGRATION

Januar 30, 2018 / Sharepoint November 19, 2019


Die Herausforderung

Zur Erinnerung: So waren wir mit SAMT gestartet:

Bei uns beginnt SW-Asset mit einer Bestellung im internen SW-Online-Shop und endet mit dem automatischen Deployment und der SW-Pflege auf dem Endgerät des Benutzers. Dazwischen passiert ziemlich viel – in ziemlich vielen verschiedenen Systemen. Alle bisherigen Anläufe sind an der schnellen Veränderung unserer Unternehmens- und Prozess-Landschaft gescheitert.

Dieter Bürgel, Abteilungsleiter Software & Services

Mit SharePoint, BPA xRM und EFEXCON konnten wir eine Herausforderung lösen, bei der bisher alle Ansätze versagt hatten.

Dieter Bürgel, Abteilungsleiter Software & Services

Der Nutzen

Die Migration von SAMT nach SharePoint 2013 wurde auch dazu genutzt, um neue Funktionen, wie z.B. automatische Preiskatalog-Updates der Anbieter, zu ergänzen.

Die Migration des seit Jahren im praktischen Einsatz befindlichen Tools war also zum einen eine rein technische Migration nach SharePoint, sollte aber auch gleich funktionalen Mehrwehrt liefern, in dem wir an manchen Stellen den Code so erweitert haben, dass wir neue Möglichkeiten von SharePoint 2013 nutzen können.

Die Technologie

Da SAMT auf Basis von MS SharePoint und dem xRM Framework von BPA Solutions (bpa-solutions.net) umgesetzt worden war, mussten bei der Migration mehrere Migrationen koordiniert werden:

  • Migration von SharePoint 2010 nach SharePoint 2013
  • Migration des BPA Frameworks von BPA xRM 2010 auf BPA xRM 2013
  • Migration der Anwendung SAMT von SharePoint & BPA 2010 nach SharePoint & BPA 2013
  • Sicherstellen der korrekten Funktion der angebundenen Systeme (Anbindung an SAP, an den internen Online-Shop, Konfigurations-Management-Systeme, Software-Paketiersysteme und verschiedene Datenbanken)
  • Funktionale Erweiterung der Anwendung

Die Herangehensweise

Wie in allen Migrationsprojekten haben wir auch hier unseren bewährten Plan zur Migration eingehalten (Pre-Check, Migrations-Vorbereitung, Kommunikations-Plan, Durchführung der Migration in Sprints, Post Migrations-Check pro Sprint, Gesamtabnahme).

Da die Migration in diesem Fall viele Reihenfolgen-Abhängigkeiten hatte, haben wir sequentiell abhängige aufgaben klassisch ausgeplant und parallele Aktivitäten in Sprints gebündelt.

Erweiterungen in der Funktionalität haben wir parallel zur Migration entwickelt und in unseren Umgebungen getestet, aber erst nach Abschluss der Migration in die Umgebungen bei RWE integriert.

Die Handlungsstränge haben wir wie alle unsere Projekte in Teamwork (teamwork.com) geplant. Dort findet auch die Leistungserfassung und Fortschrittskontrolle statt, so dass Projektbesitzer jederzeit volle Transparenz über den Projektfortschritt haben.

Fazit

DIe Migration verlief trotz der recht hoher Komplexität reibungslos. Die erforderlichen Anpassungen und Nacharbeiten an den Konfigurationen waren geplante Anpassungen, die aufgrund der mit dem Versionswechsel geänderten Funktionen in SharePoint begründet und im Vorfeld bekannt waren.

Die Lösung ist nun in 4. Generation im Einsatz und wurde konsequent weiterentwickelt. In der Zwischenzeit wurden mehrere Umsysteme abgelöst und auf die SAMT xRM-Plattform migriert, um die noch bestehende Prozess-Landschaft mit angrenzenden Schnittstellen sukzessive zu migrieren.

Die Entscheidung für SharePoint und BPA xRM war auch im Rückblick eine sehr gute Architektur-Entscheidung, die sich als extrem flexibel und sehr effektiv und effizient bewiesen hat.