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Office 365 ebnet den Weg

Noch vor wenigen Jahren war Office 365 vor allem ein praktischer Weg, um den komplexen Betrieb des Exchange-Servers auszulagern. Office Anwendungen im Web war mehr oder weniger eben da.

In der Zwischenzeit diktiert Office 365 die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung. Der Umfang ist heute riesig:

  • Skype for Business
  • SharePoint
  • OneDrive
  • Power Bi

und natürlich die neuesten Office-Features von OneNote, Sway, Designer, Morph usw., die OnPremise noch länger auf sich warten lassen.

Cloud 1st. Die Cloud geht OnPremise. Nicht umgekehrt

Auf European SharePoint Konferenz 2015 in Stockholm habe ich ein paar interessante Aussagen über die Release und Entwicklungs-Strategie von Microsoft gehört, die Rückschlüsse erlauben:

The cloud goes OnPremise, not the other way round

oder auch

We develop and deploy incremental steps for each product and learn from the cloud to deliver rock solid OnPremise products at a later stage

SharePoint Server 2016 als OnPremise Version wurde als sicheres Investment und nicht als letztes OnPremise Release bestätigt.

OnPremise, quo vadis

Wenn man die Evolutions-Geschwindigkeit auf Office 365 und Azure verfolgt, dann werden OnPremise-Konzepte schnell fragwürdig. Mindestens aus Architektur- und Entwicklersicht macht es nicht nur mehr Sinn, auf Azure und Office 365 zu entwickeln. Es ist auch schneller, kostengünstiger, sicherer und weitaus mächtiger als jede Plattform, die man OnPremise betreiben könnte.

OnPremise ohne die hybride Nutzung von Diensten, die nur in der Cloud zur Verfügung stehen, macht für viele Entwicklungsvorhaben auch nur Sinn, wenn 08/15 Anwendungen mit wenig Inspiration und Motivation umgesetzt werden sollen.

OnPremise wird mehr und mehr ein Konzept, das vor allen Dingen Unternehmen nutzen werden, deren Transformations-Geschwindigkeit durch deren Randbedingungen gebremst werden. Das dürfte vor allen Dingen grössere Unternehmen betreffen – oder solche, die durch Fremdbestimmung nicht frei agieren können.

Standard-Software oder Custom-Solutions

Auch hier mischt die Office 365 und Azure Cloud die Karten neu. Die European SharePoint Konferenz hat uns die Augen nochmals ganz deutlich geöffnet:

Custom Software-Entwicklung in der Cloud ist durch die starke Standardisierung von Diensten, den reichhaltigen Fundus an Services und unbegrenzte Rechenleistung so einfach geworden, dass der Weg “von der grünen Wiese zur Lösung” in vielen Fällen kürzer sein wird als der Weg “vom Standard-Bremsklotz zu dem, was man wirklich braucht”.

Das soll weder bedeuten, dass SAP in der Cloud mal kurz nachgebaut werden kann, noch bedeutet es, dass es trivial ist, in der Cloud zu entwickeln.

Kompetenz, Erfahrung und gute Connections zu den Core-Entwickler-Teams bei Microsoft sind essentiell.

Aber die Büchse der Pandora ist geöffnet.

Die Entscheidung ist zum Glück einfach

Das Beste am gesamten Konzept ist, dass man nichts falsch machen kann. Ob man in der Cloud beginnt oder OnPremise: Es ist immer richtig. Denn im Zweifel kann man den fehlenden Teil einfach anbinden, ohne dabei große Schmerzen erleiden zu müssen.

Alles bleibt besser. Aber die Komplexität und die Anforderungen an Integratoren steigen exponentiell, denn keiner der Dienste ist selbsterklärend, Auto-konfigurierend oder so spezifisch, dass Entwickler oder Integratoren nicht genau wissen müssten, was sie tun.

Die gute Botschaft bleibt: Für Endkunden wird IT schneller, schlanker und effizienter. Für Entwickler und Integratoren bleibt die Technologie spannend.

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre Pläne mit Office 365, Azure oder SharePoint umgesetzt werden sollten, fragen Sie uns einfach 🙂

r.gros
CEO at EFEXCON AG
Ich schreibe über Customer Relationship Management (CRM), Customer Service, Customer Journey, Inbound Marketing, Content Marketing, Social Media, Software, SharePoint, Office 365, über Projekterfahrungen, Projekt-Turnarounds und Startups.
Ansonsten bin ich Trailrunner, Mountainbiker, Zuhörer, Erzähler, Startup-Macher und CEO
2016-10-20T21:27:22+00:00