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SharePoint CRM. Konfigurieren statt programmieren

Den ersten Teil dieser Serie habe ich mit der Überschrift “Entwicklung – nur wo unvermeidbar” beendet. Im 2.-ten Teil des Artikels sprechen ich nun über Lösungen, um an Programmierung vorbei zu kommen.

Schöne neue Welt, Teil II – Konfigurations-Frameworks.
Das könnte ein guter Ansatz sein. Ziel eines Konfigurations-Frameworks ist es, die Enduser-Flexibilität von SharePoint auch beim Design komplexer Anwendungen so weit wie nur denkbar beizubehalten.
Ein Konfigurations-Framework liefert dabei nicht einfach ein paar funktionale Webparts aus, sondern ergänzt SharePoint in seinen generischen Fähigkeiten an den Stellen, an denen SharePoint für den vom Framework adressierten Zweck Schwächen aufweist. Das Ergebnis ist dann immer noch SharePoint, nur besser.
Anhand des BPA xRM Frameworks von BPA Solutions (Neuchâtel, Schweiz) zeige ich an Beispielen auf, was das in der Praxis bedeutet.

SharePoint CRM Grundlagen mit BPA xRM

BPA xRM liefert als Framework alle Ergänzungen zu SharePoint, die heute für die Gestaltung von Business- oder PM-Anwendungen fehlen.
Der Kunde kauft jedoch keinen technischen Baukasten, sondern fertige Standard-Anwendungen, die mit der Installation auch das Framework mitbringen.
Das Framework sorgt dafür dass bei der Neuerfassung von Daten alle sinnvollen Kontext-Informationen bereits ausgefüllt sind, so dass nur neue Information erfasst werden muss.
Grundsätzlich können Daten immer in sinnvollem Kontext einer 360° Sicht angezeigt und bearbeitet werden.
Im einfachsten Fall kauft der Kunde also das CRM oder PM und ist mit der Funktionalität zufrieden. Die Anwendungen sind funktional vollständig und decken in vielen Fällen bereits alle Wünsche der Kunden ab.
Dank SharePoint sind als Betriebsmodelle SaaS, Cloud, eigenes DataCenter oder ein Mix möglich und durch das Framework weit über SharePoint Standards hinaus kombinierbar.
Das erleichtert die Umsetzung typischer Projekt- oder CRM-Anforderungen, z.B. eine vollständige interne Projektplattform, eine reduzierte Projektplattform für Fremd-Mitarbeiter im Extranet und ein in der Cloud stehendes Service-Portal für Service-Anfragen.

Der Standard passt nicht- Super!
Der konzeptionelle Unterschied zu den zuvor besprochenen Customizing-Ansätzen ist auf Basis eines Konfigurations-Frameworks erheblich:
Im Gegensatz zu klassischen Business-Anwendungen erzeugen Anpassungsbedarfe keine Panik, sondern Aufbruch-Stimmung.
Denn genau dafür werden solche Frameworks gebaut: Fachliche Anpassungen sollen zeitnah auch im System abgebildet durch geschulte „Konfiguratoren“ ohne IT-Unterstützung abgebildet werden können.
Typische Anpassungsprojekte belaufen sich eher auf Stunden und Tage als auf Wochen und Monate, dabei kann die Konfiguration vollständig empirisch erfolgen.
Man kann also „einfach mal was ausprobieren“, ohne dabei irgendetwas anderes zu beeinflussen.
Was sich unglaublich anhört ist einfach zu erklären:
1. Konfigurationen laufen vollständig innerhalb des bereits installierten Frameworks und SharePoint ab. Technische Deployments mit allen Konsequenzen entfallen völlig.
2. Die Praxis zeigt, dass ca. 90% aller Anforderungen immer die gleichen generischen Fähigkeiten im Framework erfordern. Und das Framework

Geschenkte Zusatzleistungen
Positive Seiten-Effekte des Frameworks sind darüber hinaus durchgängige Bedienkonzepte über verschiedene Anwendungen und Prozesse hinweg, enorme Reduktion der Komplexität durch Wegfall der Programmierung, kurze Umsetzungs- und Einführungszeiten und eine technische bedingte „Compliance“ in der „Anwendungs-Entwicklung“, da alle Anwendungen mit den selben bereitgestellten Konzepten umgesetzt werden. Einmal geschulte „Konfiguratoren“ können überall eingesetzt werden, Anwender verstehen intuitiv die Bedienkonzepte auch in anderen Geschäftsbereichen.
Die dadurch geschaffene Entlastung der IT ist oft enorm und ermöglicht der IT die Konzentration auf Betriebsaspekte, Datenquellen und SharePoint Governance.

Kein „Haken“ bei „Schöne, neue Welt, Teil II“ – aber wichtige Überlegungen
Wer SharePoint wirklich produktiv einsetzen möchte, ob für Business-Anwendungen oder andere Zwecke, der profitiert in jedem Fall von einem Konfigurations-Framework.
Echte „Haken“ im Sinne von „Vorsichtig Benutzer!“ haben Konfigurations-Frameworks aus unserer Erfahrung heraus nicht, denn Sie ergänzen und verbessern lediglich vorhandene Möglichkeiten in SharePoint.
Einige Überlegungen sollten jedoch vor dem Einsatz eines Konfigurations-Frameworks getroffen werden (stark gekürzt):
Der Einsatzzweck von Frameworks ist nicht beliebig, die Auswahl des Frameworks muss gezielt nach Zweck getroffen werden.
Ohne Schulung von „Konfiguratoren“ sind keine Ergebnisse zu erwarten.
Bereitschaft zu konzeptionellen Innovationen hilft.
Sofort starten ist gut – aber es sollte ein langfristiger Einsatz des Frameworks geplant sein
Der Start über Anwendungs-Templates garantiert Erfolg von Beginn an, ohne gleich ein vollständiges, neues Universum modellieren zu müssen.

Verpassen Sie nicht den letzten Teil dieses Artikels, in dem ich die Umsetzung an einem realen Beispiel erkläre.

r.gros
CEO at EFEXCON AG
Ich schreibe über Customer Relationship Management (CRM), Customer Service, Customer Journey, Inbound Marketing, Content Marketing, Social Media, Software, SharePoint, Office 365, über Projekterfahrungen, Projekt-Turnarounds und Startups.
Ansonsten bin ich Trailrunner, Mountainbiker, Zuhörer, Erzähler, Startup-Macher und CEO
2016-10-20T21:27:26+00:00